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Hans Hillmann - Illustrationen, Zeichnungen und Fotografien von 1980-2013

08.11.2013 23:15 von Dirk Streitenfeld

Eröffnung:

Freitag, 22. November, 19:30 Uhr

 

Öffnungszeiten:

Ausstellungsdauer: 23. November bis 14. Dezember 2013
Montag bis Freitag, 11 bis 13 Uhr,
Mittwoch und Freitag, 17 bis 20 Uhr,
Samstag, 15 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung

Illustrationen, Zeichnungen und Fotografien von 1980-2013

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Liebe Freunde der Galerie,

in der neuen Ausstellung präsentieren wir Arbeiten von Prof. Hans Hillmann, der kürzlich seinen 88. Geburtstag feiern konnte. Diese 5. Einzelausstellung in unserer Galerie zeigt als Schwerpunkt die Werkphase „Illustrationen für das FAZ-Magazin“. Das sind vor allem die Liebesgeschichten-Illustrationen, die verschiedenen berühmten Liebespaaren der Zeitgeschichte gewidmet waren. Auf jeweils zwei DIN-A3- Blättern aquarellierte Prof. Hillmann kennzeichnende Momente ihres Lebens. Die Aquarelle sind in lebendigen Farben gehalten, um nicht zu sagen fast „poppig“. Anders als die in Braun-Schwarz gehaltenen Bilder für das Opus „Fliegenpapier“, Illustrationen zum Text „Flypaper“ / Dashiell Hammett, die inzwischen als Schenkung in den Bestand der Deutschen Bibliothek Berlin eingegangen sind.


Gerade die älteren Arbeiten beweisen, mit welch selbstverständlicher Sicherheit Prof. Hillmann Farbräume für seine szenischen Motive bereithält. Sie reichen von schweren dunklen Häuserschatten bis hin zu luftigen hellen Küstenlandschaften. Nicht zuletzt durch die Fotos, die Prof. Hillmann von der Künstlerin Isolde Baumgart aufgenommen hatte, können wir uns ein Bild  machen, wie stark das Licht und die mediterrane Lebensart ihn beeinflusst haben.
Obwohl dem Künstler die Arbeit zunehmend schwerer fällt, haben wir auch zahlreiche Beispiele des Hillmannschen Alterswerks in unserer Ausstellung.

Zeichnungen von Anke Feuchtenberger (D) und Ward Zwart (B)

18.10.2013 14:00 von Dirk Streitenfeld

Eröffnung:

Samstag, 26. Oktober, 19:30 Uhr
Die beiden Künstler werden anwesend sein.
Die Einführung zur Ausstellung übernimmt der Kunsthistoriker Jens Meinrenken, Berlin. 

 

Öffnungszeiten:

Ausstellungsdauer: 28. Oktober bis 9. November 2013
Montag bis Freitag, 11 bis 13 Uhr,
Mittwoch und Freitag, 17 bis 20 Uhr,
Samstag, 15 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung

Zeichnungen von Anke Feuchtenberger (D) und Ward Zwart (B)

In der kommenden Ausstellung werden wir Arbeiten von Anke Feuchtenberger und Ward Zwart zeigen. Anke Feuchtenberger hat uns bereits 1998 in einer vielbeachteten Ausstellung mit Zeichnungenzu dem Buch „Die Hure h“ begeistert. In weiteren drei Ausstellungen in unserer Galerie konnten wir ihre künstlerische Weiterentwicklung verfolgen. Großformatige Kohlezeichnungen entstanden, prägten sich ein. Glücklicherweise ging der „leise Kammerton“, das Kleinformat mit seiner zeichnerischen Intimität, nicht verloren. Sie hat inzwischen wieder zu den Anfängen ihrer künstlerischen Arbeit zurückgefunden, wie die Bleistiftzeichnungen, die wir ausstellen, belegen. Das hat mit dem künstlerischen Anliegen zu tun, viele Eindrücke in kurzer Zeit aufnehmen zu wollen. Es handelt sich um ein zeichnerisches Protokoll einer Portugal-Reise. Es hat aber auch handwerklich technische Gründe, wenn sie auf Reisen ist und im Hotelzimmer zeichnen möchte. Das „Tischformat“ ist praktisch und bietet sich einfach an.

tl_files/galerie_streitenfeld/bilder/ausstellungen/Zwart.jpgAuf dem diesjährigen Fumetto-Festival in Luzern traten Anke Feuchtenberger und ihr Partner Stefano Ricci gemeinsam auf. Sie trafen auf einen jungen Künstler, dessen Arbeiten dort ebenfalls ausgestellt wurde, den belgischen Zeichner Ward Zwart. Wir haben bereits 2011 Zeichnungen von Ward Zwart in unserer Galerie vorgestellt: Szenen von Jugendlichen am Rande der Gesellschaft, fremd und etwas bedrohlich.Dann aber der scheue Blick auf das Private, das nicht-öffentliche Leben. Man blickt in Zimmer, in denen junge Frauen dem Betrachter den Rücken zukehren. Die Zimmer wirken belebt und sympathisch unordentlich. Wir wissen von ihm, dass er Anke Feuchtenbergers Arbeiten sehr bewundert.

 

Wir werden die zeichnerische Eigenart beider Künstler in dieser Ausstellung hervorheben und in Beziehung setzen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Fernöstliches Echo

12.06.2013 20:08 von Dirk Streitenfeld

Eröffnung:

Freitag, 14. Juni, 19:30 Uhr

 

Öffnungszeiten:

Ausstellungsdauer: 15. Juni bis 6. Juli 2013
Montag bis Freitag, 11 bis 13 Uhr,
Mittwoch und Freitag, 17 bis 20 Uhr,
Samstag, 15 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung

Fernöstliches Echo

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Die neue Ausstellung mit Arbeiten von Volker Pfüller zeigt ihn als Bewunderer fernöstlicher Kunst. Seine Figuren entzogen sich schon immer gängigen ästhetischen Normen, nun nimmt er sich in Anlehnung an asiatische Vorlagen noch größere Freiheiten. Der Athlet (Lubok / Bildausschnitt) auf der rechten Seite mag dazu als Beispiel taugen. Dissonanten Klängen entsprechend, erlebt die Gestalt Verzerrung und Übertreibung - die künstlerische Zumutung als Prinzip.

Anders verhält es sich mit dem kleinwüchsigen Bonsai, der Pflanze, die seinem neuesten Lubok-Buch den Titel gab. Hier stört so gut wie gar nichts die Harmonie. Wenn da nicht die eigenartige Räumlichkeit wäre, die sich mit unseren Sehgewohnheiten nicht so ohne weiteres in Deckung bringen lässt. Die Linolschnitte (Lubok) stehen im Mittelpunkt der Ausstellung. Mittelformatige Stillleben, kleinformatige Arbeiten und auch Plakate bringen dem Besucher den asiatischen Pfüller-Kosmos näher. Geistige Fernziele anstelle von Reisen, seit DDR-Zeiten eingeübt, erlauben einen Zugang zur weiten Welt. Gut für Volker Pfüller, denn er ist eigentlich ein Reisemuffel. Wir vermuten, er bringt von seinen Gedankenreisen erheblich mehr nach Hause mit als die meisten seiner vielgereisten Mitbürger.